Patienteninfos

Was ist Akupunktur?

Das Wort Akupunktur ist abgeleitet von acus = Nadel und pungere = stechen und bedeutet nichts anderes, als die Behandlung mit Nadeln. Die Anfänge der Akupunktur liegen einige 1000 Jahre zurück in China. Aus den Beobachtungen und Erfahrungen der alten chinesischen Ärzte hat sich eine eigenständige medizinische Methode entwickelt. Für die Wirkung der Akupunktur sind eine Reihe verschiedener Mechanismen verantwortlich:  
  • Bildung von körpereigenen Substanzen (z.B. Endorphine); sie wirken schmerzstillend und psychisch entspannend.  
  • Wirkung auf das Nervensystem; die Stimulation von Akupunkturpunkten mit Hilfe der Nadel führt zu einer Aktivierung von körpereigenen Schmerzkontrollmechanismen.
  • Reflexwirkung der Akupunktur; durch Reizung von Haut- und Muskelregionen können innere Organe beeinflusst werden.
Die Akupunktur wirkt  deshalb schmerzlindernd und beruhigend, kann aber auch aktivieren, z. B. bei Lähmungen. Was kann mit Akupunktur behandelt werden ? Grundsätzlich nur rückbildungsfähige Erkrankungen. Der Akupunktur zugängliche Krankheiten sind:
  • Kopfschmerzen ( Migräne, Spannungskopfschmerz, Trigeminusneuralgie, Gesichtsschmerzen verschiedener Ursache)  
  • Gelenk- und Nervenerkrankungen (Nackenschmerzen, Schulter-Arm-Beschwerden, Ischias, Kreuz-,Knie-, Ellebogen-, Fußschmerzen)  
  • Magen-Darm-Beschwerden (Verstopfung, Durchfall, Magenschleimhautentzündung, Gallenblasenfunktionsstörungen)  
  • Atemwegserkrankungen (Asthma, Heuschnupfen, chronische Kieferhöhlenentzündungen)  
  • Psycho-vegetative Störungen (Erschöpfungszustände, Esssucht, Schlafstörungen)
Nicht mit Akupunktur behandelt werden können alle Erkrankungen mit unklarer Diagnose, Krebsleiden (außer zur Schmerzbehandlung), schwere psychiatrische Störungen und akute Infektionskrankheiten. Wie verläuft die Behandlung?  

Wenn Interesse an einer Akupunkturbehandlung besteht, sprechen Sie bitte eine unserer Arzthelferinnen an. Sie erhalten zunächst einen Termin für ein Beratungsgespräch. Hier können Sie Ihre Beschwerden schildern und es wird die Frage erörtert, ob eine Akupunkturbehandlung im konkreten Fall ratsam und günstig sein kann. In der Regel erfolgen 1 - 2 Akupunkturen  pro Woche mit einer Dauer von ca. 30 Minuten; insgesamt 10 - 12 Behandlungen.

Alzheimer - oder was?

Eine kleine Erinnerungslücke bemerkend, fragt mich eines meiner Kinder, ob ich wohl "Alzheimer" hätte. Dieser Begriff ist neben der Krankheitsbezeichnung auch zum geflügelten Wort geworden. Begonnen hat dies mit den Forschungsergebnissen des Psychiaters Alois Alzheimer. Wer war dieser Mann, dessen Name jedem bekannt ist ?

Er wird am 1. Juni 1864 in einer unterfränkischen Stadt geboren. Sein Geburtshaus ist seit 1995 ein Museum. Er studiert in Berlin, Würzburg und Tübingen Medizin. Nach der Approbation als Arzt 1888 arbeitet er zunächst als Assistenzarzt in der "Anstalt für Irre und Epileptische" in Frankfurt. Schon frühzeitig konzentriert sich das Interesse Alzheimers auf Erkrankungen des Gehirns. Im Jahre 1901 beschreibt er penibel die Krankheitsgeschichte der 51-jährigen Auguste D. – der ersten "Alzheimer-Patientin". Im Gehirn der im Jahre 1906 verstorbenen Frau entdeckt er starke Ablagerungen, die bis dahin unbekannt gewesen sind. Alzheimer hat eine neue Krankheit entdeckt. Der Forscher stirbt im Alter von 51 Jahren an Nierenversagen.

Inzwischen hat man erkannt, dass die Alzheimersche Erkrankung ein ernstzunehmendes Problem darstellt. Nach Schätzungen sind in Deutschland über eine Million Menschen davon betroffen. Am bekanntesten sind wohl der ehemals wortgewaltige Herbert Wehner und US-Präsident Ronald Reagan. Die Erkrankung beginnt schleichend. Wenn Alzheimer Patienten ihren Angehörigen erstmals durch massives Vergessen auffallen, hat ihr Gehirn schon eine 30 Jahre währende, unbemerkte Veränderung durchlaufen.

Auf der Suche nach den Ursachen der Krankheit ist es vor allem der Molekularbiologie gelungen, Störungen in ausgesprochen komplizierten Stoffwechselvorgängen des Gehirns zu finden. Es kommt zu Ablagerungen von bestimmten Eiweißstoffen im Gehirn und zu einem massiven Verlust von Nervenzellen. Die Folge sind Lücken, vorwiegend im Kurzzeitgedächtnis, Orientierungsschwierigkeiten und ein Abbau der Persönlichkeit. Die Patienten werden immer unselbständiger und sind in vielen Situationen auf Hilfestellungen angewiesen. Deshalb ist es ausgesprochen wichtig für den Kranken, dass ihm Verständnis, menschliche Nähe und Betreuung gewährt werden.

Die Alzheimersche Erkrankung ist bis jetzt nicht heilbar. Auch eine Frühdiagnose im Anfangsstadium der Erkrankung ist bisher unbekannt. Die zur Verfügung stehenden Medikamente können den Krankheitsverlauf verzögern und mildern. Das wichtigste Medikament für den Kranken ist der gut informierte und verständnisvolle Angehörige.

Ronald Reagan schreibt in Kenntnis seiner Erkrankung in einem 1994 veröffentlichten Brief folgenden Satz: »Ich beginne nun die Reise, die mich zum Sonnenuntergang meines Lebens führt ...«

Rauchzeichen ...

Das Zigarettenrauchen ist die derzeit wichtigste, vermeidbare Ursache von Todesfällen (WHO). Um 70 % höher ist die Erkrankungsrate von Rauchern und wird vorwiegend bedingt durch koronare Herzkrankheit, Atemwegserkrankungen (Lungenkrebs, Raucherbronchitis) und die Erhöhung des Krebsrisikos um den Faktor 5. Zusätzlich sind gesundheitliche Schäden durch das Passivrauchen von Nichtrauchern bekannt, wobei besonders schwerwiegende Folgen bei Kindern nachgewiesen worden sind.

Rauchzeichen am Medikamentenhimmel setzt jetzt die Pharmafirma Glaxo Wellcome mit dem ersten nikotinfreien Raucherentwöhnungsmittel. Unter dem Handelsnamen »Zyban« ist die Tablette verfügbar. Sie entfaltet seine Wirkung im Gehirn und verringert die bei der Raucherentwöhnung auftretenden Entzugserscheinungen und das Verlangen nach der Zigarette. Die oft befürchtete Gewichtszunahme fällt geringer aus. Das Mittel darf nicht von Patienten mit bekanntem Krampfleiden (Epilepsie) verwendet werden.

Rauchzeichen für skeptische Raucher: Im Vergleich zu der bisher möglichen Verwendung von Nikotinpflastern liegt die Erfolgsquote nach einem Jahr mit Zyban doppelt so hoch. Die täglichen Kosten des verschreibungspflichtigen Medikamentes liegen etwa in Höhe einer Schachtel Zigaretten. Die Behandlungsdauer wird mit ca. 9 Wochen angegeben.

Rauchzeichen für alle, die es geschafft haben: Bereits 2 Jahre nach der letzten Zigarette haben Herzinfarkt- und Lungenkrebsrisiko deutlich abgenommen.

Rauchzeichen aus der Zitatekiste: "Das Rauchen aufzugeben zählt zu den einfachsten Dingen überhaupt - ich muss es wissen, denn ich habe es tausend Mal getan". (Mark Twain)

Notfalls wissen - was tun !

Jeder kann krankheits- oder unfallbedingt plötzlich in eine Lage geraten, in der er auf Hilfe angewiesen ist. Dabei kann es überlebenswichtig sein, wenn beherzt erste Hilfe geleistet wird. Denn bis Rettungswagen und Notarzt eingetroffen sind, vergehen doch in der Regel etwa 10 Minuten. Doch was tun ? Zunächst sollte man versuchen, Hektik zu vermeiden, sich zur Ruhe zu zwingen und die Gesamtsituation zu erfassen. Wichtig ist eine möglichst genaue Meldung an die Rettungsleitstelle in Mittweida. Die Telefonnummer sollte jeder im Kopf haben. Hilfreich ist auch ein gut sichtbarer Vermerk auf dem Telefon. Ein entsprechender Aufkleber ist an unserer Rezeption erhältlich!
Bei der Meldung kann man an die 4 »W« denken:
  • Wer ruft an - (eigenen Namen nennen)
  • Wer ist betroffen - (Kind, Erwachsener, Anzahl Verletzter)
  • Was ist passiert - (Unfall, Krankheitszeichen)
  • Wo ist es passiert - (möglichst genaue Beschreibung)
Den Telefonhörer auch unter großem Zeitdruck nicht vorschnell auflegen. Das Gespräch beendet die Rettungsleitstelle, wenn es keine Rückfragen mehr gibt.

Doch was nun? Die Handlungen der ersten Hilfe können ohne jegliche Hilfsmittel durchgeführt werden. Am bekanntesten ist vielleicht die stabile Seitenlage bei Bewusstlosen, die aber einiger Übung bedarf. Es wäre möglich, einmal 5 Minuten der Mittagspause zu opfern und diese Handgriffe kurz in das Gedächtnis zurückzurufen. Reagiert der Geschädigte aber auf Ansprechen, ist es wichtig, zunächst für menschliche Nähe zu sorgen. So wirken schon das Halten einer Hand, ruhiges Sprechen und das Überlegen einer Decke psychisch entspannend sowohl auf den Hilfsbedürftigen, aber auch auf den Helfer. Allzu neugierige Zeitgenossen sollten am besten beschäftigt werden, z.B. mit dem Einweisen des Rettungsdienstes. Auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung ist nicht so schwer, wenn man geübt hat. Deshalb ist es sicher hilfreich, wenn man seine Kenntnisse auffrischt, z.B. bei einem DRK-Kurs. Denn dann hat man notfalls Wissen und kann etwas tun !

Wurm ist nicht gleich Wurm !

Es gibt eine ganze Reihe von Parasiten, die sich am oder im Menschen heimisch fühlen. Zecken, Flöhe, Milben und Würmer, um nur einen kleinen Teil aufzuzählen. Der mit Abstand gefährlichste Parasit des Menschen in Mitteleuropa ist der Fuchsbandwurm. Die Wurmeier werden von Füchsen mit dem Kot ausgeschieden und überleben monatelang auch bei extremen Temperaturunterschieden. Infektionsquelle für den Menschen sind deshalb mit Wurmeiern kontaminierte Waldfrüchte, Pilze oder Fallobst. Die Erkrankung beginnt unbemerkt und wird meist erst nach 10 bis 15 Jahren entdeckt. Wie ein bösartiger Tumor wachsen zuerst in der Leber, später auch in Niere, Lunge und Gehirn knollenartige Gebilde - die sogenannten Echinokokken. Nur bei einem kleinen Teil der Erkrankten kommt eine operative Entfernung aus der Leber in Frage. Ein heilendes Medikament steht nicht zur Verfügung. Deshalb ist hier Vorbeugen besonders wichtig!

Waldfrüchte sollten vor dem Verzehr gründlich abgewaschen, Pilze auf 60 °C erhitzt werden. Das Tiefgefrieren in herkömmlichen Gefrierschränken beeindruckt die Bandwurmeier dagegen nicht. Neben dem Menschen können auch Hunde und Katzen befallen werden, die die Eier über ihren Kot an den Menschen weitergeben können. Vorbeugen kann man durch regelmäßiges Entwurmen (aller 6 Wochen). Dies alles sollte niemanden von einem erholsamen Waldspaziergang oder -lauf abhalten - nur nicht einfach von den Früchten des Waldes naschen!

Lausige Zeiten:

Im Herbst haben Kopfläuse Saison. Die Kopflaus ist weltweit verbreitet und wird nicht selten als Urlaubsandenken mitgebracht. Zunächst vermehren sich die Parasiten nur auf dem Kopf des Menschen, denn sie können im Gegensatz zu Flöhen nicht springen. Erst der Kontakt, meist über Kleidungsstücke wie Mützen, Schals und Jacken, die eng auf einer Gardarobe übereinander hängen, macht eine Ausbreitung von Mensch zu Mensch möglich. Entgegen weit verbreiteter Klischees spielt deshalb der Hygienestandard in der Familie keine Rolle! Typisch für den Läusebefall ist ein quälender Juckreiz. Eine Untersuchung, am besten mit einer Lupe, bringt schnell die richtige Diagnose. Bevorzugt halten sich die Läuse in den Haaren hinter den Ohren und im Nacken auf. Auch die fest an den Haaren haftenden Nissen, aus denen später Larven schlüpfen, sind dort zu finden.

Wie aber Jagt auf die Tierchen machen? Die Behandlung erfolgt mit Insektiziden, wie Pyrethrum oder Lindan, die es in flüssiger Form, Gel oder Shampoo, gibt. Schwangere und Stillende können die Haare mehrfach mit verdünntem Essigwasser (3 Eßl. Essig auf 1 l Wasser) spülen. Es wird empfohlen, nach 10 Tagen eine zweite Behandlung durchzuführen, um eventuell geschlüpftem Nachwuchs den Garaus zu machen. Ein Wiederauftreten wird verhindert, wenn zusätzlich alle Kleidungsstücke, Kopfkissen, Mützen und Kämme entlaust werden. Da die Parasiten sehr temperaturempfindlich sind, genügt das Waschen bei 60° oder man lässt sie in einem verschlossenen Plastiksack innerhalb einer Woche verhungern. Auch einen Tag im Kühlschrank überleben die Tierchen nicht.

Zu beachten sind die Bestimmungen des Bundesseuchengesetzes, nach dem ein Lausbub Kindergarten- oder Schule erst nach ärztlich bestätigter, erfolgreicher Behandlung wieder besuchen darf.

Die Pollen fliegen wieder...

In Deutschland leidet jeder Zehnte an Heuschnupfen - Tendenz steigend. Auslöser sind Blütenpollen. Die Saison beginnt mit Frühblühern wie Erle und Haselnuss und reicht bis hin zu Kräutern wie Goldrute und Brennnessel, die erst im Frühherbst blühen. Erste Anhaltspunkte zur Klärung der Frage gegen was man persönlich allergisch ist, kann man deshalb einem Pollenkalender entnehmen. Will man es genau wissen, sollte man einen Test bei einem Arzt machen, der eine spezielle Weiterbildung mit der Bezeichnung "Allergologie" hat. Die Allergie äußert sich durch starken, quälenden Niesreiz, Laufen der Nase, Tränen der Augen, teilweise aber auch Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen. Beschwerden, die die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.

Was tun? Zunächst sind allgemeine Maßnahmen angezeigt, um den Pollen so gut es geht aus dem Wege zu gehen.
  • bei Pollenflug so wenig wie möglich ins Freie; Spaziergänge am besten nach Regen; Wohnungsfenster schließen - auch in der Nacht,
  • im Auto Fenster zu; Lüftung ausschalten; für Vielfahrer lohnt die Nachrüstung mit einem Pollenfilter,
  • Reinigung der Wohnung am besten durch feuchtes Wischen,
  • Urlaub in pollenarmer Region (Hochgebirge, Küste).
Zur Linderung der Beschwerden gibt es nebenwirkungsarme und gut verträgliche Medikamente. Bewährt haben sich antiallergisch wirksame Nasenspray's und Augentropfen. Reicht deren Wirkung nicht aus, gibt es gut wirksame Mittel in Tablettenform. Als dritte Behandlungsmöglichkeit hat sich die sogenannte Hyposensibilisierung, die in Form von regelmäßigen Spritzen erfolgen muss, etabliert. Durch diese Maßnahmen kann ein allergisches Asthma verhindert werden, dass sich sonst innerhalb weniger Jahre entwickeln kann.

Die Krankheit der Könige

Im Mittelalter wurde der Adel wegen der üblichen Völlerei vergleichsweise überproportional von der Gicht betroffen. Heute ist die Erkrankung gleichmäßig in der Bevölkerung verteilt. Bei der Gicht kommt es zu plötzlichen, sehr schmerzhaften Gelenkentzündungen durch Harnsäurekristalle, die sich dort ablagern, wenn der Harnsäuregehalt des Blutes zu hoch ist. Dafür gibt es verschiedene Ursachen. Zunächst ist eine vererbliche Veranlagung bekannt. Eine falsche Ernährung mit viel Fleisch, Hülsenfrüchten, Innereien (Leberwurst !) und Alkohol begünstigt das Entstehen. Der Körper scheidet die Harnsäure zu 60% über den Urin aus. Deshalb können eine zu geringe Trinkmenge und verschiedene Nierenkrankheiten zu erhöhten Harnsäurewerten im Blut führen. Aber auch dann, wenn im Körper vermehrt Zellen abgebaut werden, wird mehr Harnsäure freigesetzt (Crash - Diäten mit schnellem Gewichtsverlust). Die Entzündung betrifft meist das Grundgelenk der großen Zehe, das ausgesprochen schmerzhaft, entzündlich geschwollen und gerötet ist. Später können auch andere Gelenke befallen werden und es bilden sich sogenannte Gichtknötchen an der Ohrmuschel und den Fingern.

Schnelle Hilfe bringen zunächst Medikamente wie Rheumamittel und das Colchizin aus der Herbstzeitlose. Vorbeugen kann man mit einer geeigneten Ernährung und ausreichender Trinkmenge, wenn nötig auch medikamentös.

Korsett für Kinderfüße

Kürzlich hat eine Untersuchung ergeben: Jeder zweite Kinderschuh hat eine falsche Größenangabe. 40 Prozent aller Kinderfüße werden in zu kleine Schuhe gezwängt. Verformungen an Füßen und Zehen, die später ausgesprochen starke Beschwerden verursachen, können die Folge sein.

Aber auch Erwachsene schenken ihren Schuhen oft wenig Aufmerksamkeit. Besonderes Augenmerk sollte man der richtigen Größe und einer guten Schuhform geben. Es ist wichtig ist, daß die Zehen genügend Platz haben. Für elegant wirkende, vorn spitz zulaufende Schuhe bräuchte man eher einen Waffenschein, zum Laufen sind sie nicht geeignet. Ideal ist eine Form, wie man sie z.B. bei Schuhen der Firma Birkenstock oder Bär findet. Die vorn breiten, etwas plump wirkenden Schuhe räumen dem Vorfuß und den Zehen genügend Platz ein. Ausgesprochen hochwertige Schuhe, die nach neuesten Erkenntnissen konzipiert sind, findet man bei (Marken)-Sportschuhen. Hier werden geboten: Stabilität, Dämpfung, Pronationsstützeusw.

Wie findet man die richtige Größe bei einem Kinderschuh? Das althergebrachte Wackeln mit der großen Zehe ist bei kleinen Kindern unsicher. Vor dem Gang in das Schuhgeschäft können Eltern das Kind zu Hause auf einen Karton stellen, die Fußkonturen darauf zeichnen und ausschneiden. Vor den Zehen gibt man bei kleinen Schuhgrößen 9 mm zu, bei höheren Größen etwas mehr, bis zu 15 mm bei Schuhgröße 32. Die Schablone versucht man im Geschäft in die Schuhe zu stecken. Passen sie zwanglos, stimmt die Größe etwa.

Lastenesel Kniegelenk

Das Kniegelenk ist der wichtigste Puffer beim Gehen und Laufen. Hier wird doppelt soviel Energie abgefangen wie etwa im Sprunggelenk oder Hüftgelenk. Die Gelenkflächen des Kniegelenkes sind mit einer Knorpelschicht überzogen. Zwischen Ober– und Unterschenkelknochen liegen innen und außen je ein Meniskus. Diese halbmondförmigen Knorpelscheiben wirken dämpfend und gleichen die Form der beiden Knochen aneinander an, sodass ein reibungsarmer Bewegungsablauf gewährleistet ist. Die Stabilität des Kniegelenkes wird durch kräftige Bänder und Muskeln sichergestellt.

Schäden am Knie können alle genannten Strukturen betreffen. Überlastungen, Übergewicht, Muskelverkürzungen und Fehlstellungen (z.B. O- oder X-Beine) können unterschiedliche Ursachen für verschiedene Beschwerden sein. Dementsprechend sollte durch ärztliche Untersuchung geklärt werden, welche Störung vorliegen könnte. Manchmal sind apparative Methoden wie das Röntgen oder eine Gelenkspiegelung notwendig, um eine exakte Diagnose zu stellen. Erst dann kann zielgerichtet eine Behandlung durch Physiotherapie (Wärme, Reizstrom, Ultraschall, Stretching), mit Medikamenten (als Tablette oder auch mit Spritze direkt in das Gelenk) bis hin zum operativen Gelenkersatz, eingeleitet werden. Risikofaktoren wie Übergewicht oder Fehlstellungen gilt es zu reduzieren.

Übrigens, auch ein Lastenesel mit Knorpelabnutzung und Beschwerden sollte nicht nur auf dem Heu liegen, sondern maßvoll bewegt werden.

Organspende rettet Leben !

Es ist heute normal, Gedanken an Alter, Sterben und Tod zu verdrängen, solange man jung und gesund ist. Eine gute Gelegenheit ,sich mit diesem Thema auseinander zusetzen ,ist der Versuch, die Frage zu klären, ob man persönlich zu einer Organspende bereit wäre. Namhafte Sportler wie z.B. Franz Beckenbauer und Jürgen Kliensmann treten beispielgebend dafür ein. Eine Organspende hilft kranken Menschen z.B. bei schwerster Herz- oder Nierenschwäche. Dadurch wird es möglich, den Erkrankten vor dem drohenden Tod zu bewahren. Meistens ist nach der Transplantation ein nahezu normales Leben wieder möglich.

Nach wie vor ist jedoch die Anzahl derjenigen, die sehnsüchtig auf eine Organspende warten weit höher als Spender zur Verfügung stehen. Die medizinische Sachlage ist eindeutig im Transplantationsgesetz geklärt. So ist eine Organentnahme nur zulässig, wenn der Hirntod des Spenders einwandfrei durch mehrere unterschiedliche
medizinische Untersuchungen festgestellt wurde. Dies ist dann der Fall, wenn das Gehirn keinerlei Aktivität mehr aufweist und keine Reflexe mehr vorhanden sind. Ein Weiterleben des Spenders ist nicht möglich.

Zwingende Voraussetzung zur Organentnahme ist außerdem die mutmaßliche Zustimmung des potentiellen Spenders. Dies kann entweder stellvertretend durch nahe Angehörige erfolgen - besser jedoch durch das Vorliegen eines Organspenderausweises. Ein solcher Ausweis belegt eindeutig den Willen des Spenders. Er kann von jedem selbständig, ohne vorherige ärztliche Untersuchung ausgefüllt werden und sollte leicht auffindbar bei den Personaldokumenten deponiert sein. Die Ausweisformulare sind kostenlos erhältlich in Arztpraxen, Apotheken und beim "Arbeitskreis Organspende" (PF 1562, 63235 Neu-Isenburg).

Sicher ist dieses Anliegen eine Überlegung wert, denn Organspende rettet Leben - vielleicht sogar einmal das Eigene.

Risiko „Reisethrombose“

Unternimmt man eine längere Bus- oder Flugreise, ist damit die Gefahr verbunden, an einer sogenannten „Reisethrombose“ zu erkranken. In einer Beinvene, oft im Bereich der Wade, bildet sich ein Blutgerinnsel, dass das Blutgefäß verstopft. Die Ursache dafür ist in der oft viele Stunden andauernden Bewegungsarmut bei sitzender Körperhaltung zu suchen. Risikofaktoren wie Krampfadern, Flüssigkeitsmangel, Übergewicht oder die Einnahme der Pille können die Entstehung begünstigen.

Die ersten Anzeichen für eine Thrombose können bis zu zwei Wochen nach Ende der Urlaubsreise auftreten. So macht die Thrombose sich bemerkbar:
  • Spannungs- und Schweregefühl, später Schmerzen im Bein
  • Schwellung des Unterschenkels oder Beines
  • Verhärtung der betroffenen Region
Die größte Gefahr besteht in der möglichen Lösung des Blutgerinnsels im Bein, das dann mit dem Blutstrom bis in die Lunge geschwemmt werden kann und dort zur sogenannten „Lungenembolie“, einer Verstopfung einer Lungenarterie, oft mit tödlichem Ausgang führt.

Wie kann man vorbeugen?
  • Bewegung im Sitzen, z.B. Fußwippen, rhythmisches Anspannen der Wadenmuskulatur, wenn möglich öfter aufstehen
  • Reichlich trinken, Alkohol und Kaffee vermeiden
  • Tragen von Kompressionsstrümpfen während Busfahrt oder Flug
Für Personen mit Risikofaktoren und bei Langstreckenflügen wird eine medikamentöse Prophylaxe empfohlen. Dafür gibt es Fertigspritzen, die einen Wirkstoff enthalten,der die Gerinnungsneigung des Blutes vermindert („Blutverdünnung“). Es ist eine Injektion am Reisetag notwendig. Diese kann nach kurzer Einweisung selbst oder von einem Partner durchgeführt werden.

" Mitbringsel “

Nicht mehr lange, und es wird, wie jedes Jahr, wieder viele Menschen in ferne Länder ziehen. Der Touristik-Boom der Deutschen ist trotz wirtschaftlicher Rezession ungebrochen. Dabei werden teilweise exotische Länder bereist, die wir früher bestenfalls aus dem Atlas gekannt haben. Mitbringsel zieren danach die Vitrine oder den Schreibtisch. Andere Länder - andere Sitten und - auch andere Krankheiten! Im Allgemeinen werden die gesundheitlichen Risiken, vor allem die in tropischen oder subtropischen Gebieten unserer Erde stark unterschätzt. Malaria, Hepatitis, Dengue-Fieber, Bilharziose, Ross-River-Fieber - nur eine kleine Auswahl aus einer Vielzahl von teilweise lebensgefährlichen Erkrankungen, die auf den Touri lauern -" Mitbringsel " der anderen Art.

Die Übertragung auf den Menschen erfolgt oft über Stechmücken oder andere Parasiten, gegen die man sich aber bedingt schützen kann. So sterben jedes Jahr mehrere Patienten in Deutschland an einer mitgebrachten Malaria, weil sie ohne medikamentöse Vorbeugung in einem Malaria-Hochrisikogebiete unterwegs waren. Wer eine Reise plant, sollte sich deshalb rechtzeitig vorher über mögliche Risiken und Verhaltensweisen informieren und empfehlenswerte Impfungen durchführen lassen. Von den Einreiseländern werden Impfungen nur selten gefordert. Die Kosten für die sogenannten "Reiseimpfungen" oder Malariamedikamente werden jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Dies muss bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.

Besser man hat - als man hätte ...

... eine gutbestückte Reiseapotheke im Koffer, wenn es in den Urlaub geht. Doch was gehört dort hinein? Der Inhalt richtet sich nach der Art der Reise (Hotelurlaub, Rucksacktourist) und danach, ob Kinder mit auf Reisen gehen. Um nichts zu vergessen, ist eine kleine Check - Liste hilfreich, die man vor Antritt der Reise "abarbeitet":
  • Medikamente, die auch zu Hause eingenommen werden müssen ( z.B. Insulin, Blutdruckmittel, Pille?)
  • Schmerz-/Fiebermittel - z.B. Aspirin (nicht für Kinder); Paracetamol (Fiebersaft für Kinder bis 6 J., Tabl. für Kinder ab 6 J. und Erwachsene)
  • Durchfall - (Loperamid-Tabl. (nicht für Kinder); Elektrolytersatz für Kinder,(z.B. Oralpädon-Pulver)
  • Mittel gegen Reisekrankheit, Schlafstörungen
  • Sonnenbrand - Creme oder Lotion zur Behandlung (besser: vorbeugen!)
  • Sonnenschutzmittel - beachten: Lichtschutzfaktor (LF) - mindestens 12
  • Augen-,Nasen,-Ohrentropfen - Tipp: Augentropfen schaden auch der Nase nicht (z.B. Proculin - Augentropfen)
  • Wund- und Heilsalbe - z.B. Mirfulan
  • Hautdesinfektionsmittel - z.B. Braunol 2000 (brennt nicht!)
  • Mückenschutzmittel
  • ev. Malariamittel
  • Fieberthermometer
  • Verbandmaterial - Pflaster, Kompressen, Mullbinden, Pinzette, Schere
  • ev. Einweg -Spritzen und -Kanülen(steriles Spritzenmaterial im Ausland nicht immer vorrätig!)
  • Impfausweis
Generell muss vor der Einnahme eines Medikamentes die Empfehlung der Packungsbeilage beachtet werden. Landet man nicht mitten im Urwald, ist auch in kleineren Urlaubsorten eine oft erstaunlich gut sortierte Apotheke erreichbar. Bei stärkeren und anhaltenden Beschwerden sollte man einen Arzt aufsuchen.

Influenza - Geißel der Menschheit

Bald ist es wieder so weit. Nässe, Kälte und Schmuddelwetter bestimmen unseren Alltag. Krankheitserreger, insbesondere Viren, treten zum Beutezug an. Eine Geißel der Menschheit ist die echte Grippe, auch Influenza genannt, die eine banale Erkältung hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit locker in den Schatten stellt.

Aus der Vergangenheit sind verheerende Epidemien bekannt. So forderte im Jahre 1918 die weltweite Ausbreitung einer Influenza etwa 20 Millionen Todesopfer. Experten befürchten besonders das Auftreten neuer Typen des Influenzavirus. Dagegen hat kein Mensch Abwehrstoffe. So kann es zu einer Ausbreitung über die gesamte Erde innerhalb weniger Wochen und mit katastrophalen Auswirkungen kommen. 1997 starben in Hongkong mehrere Menschen an der sogenannten Vogelgrippe. Der Erreger war zuvor nur bei Vögeln nachgewiesen worden. Dies veranlasste die zuständige Behörde die sofortige Schlachtung von knapp 2 Millionen Hühnern und Enten anzuweisen, um die Ausbreitung zu verhindern.

Charakteristisch für die Erkrankung ist der schlagartige Beginn, Kopf- und Gliederschmerzen, schweres Krankheitsgefühl und hohes Fieber. Außerdem machen sich die bekannten Grippesymptome wie Halsschmerzen, trockener Husten und Schnupfen bemerkbar. Als lebensbedrohliche Komplikationen können sich Lungen- und Herzmuskelentzündung entwickeln. Nach wie vor ist die Impfung gegen Influenza die beste Möglichkeit, sich zu schützen. Besonders Menschen mit gesundheitlichen Risiken (Alter, Zucker, Herz-Kreislauf-Krankheiten) und mit hoher Ansteckungsgefahr sollten davon Gebrauch machen.

Hausmittel bei Erkältungskrankheiten - Gestern und Heute

Schon lange sind leicht verständlich geschriebene Nachschlagewerke zu gesundheitlichen Themen weit verbreitet. In der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts findet man vielversprechende Titel wie "Der Arzt im Hause" oder "Die Frau als Hausärztin". Schlägt man hier nach, kann man unter dem Stichwort "Grippe" folgendes lesen:

"Die Behandlung besteht in Bettruhe. Packung, der ein Einlauf mit 1 Liter Kamillentee vorausgeht. Danach wird der Kranke kräftig abfrottiert und mit Franzbranntwein eingerieben. Anschließend Wadenpackungen, Fliedertee und 1 g Aspirin. Die Mundhöhle ist durch Gurgeln und Abbürsten der Zunge von hinten nach vorn mit feuchter Zahnbürste zu reinigen."

Vieles ist nützlich, von dem, was damals praktiziert wurde. Dennoch wird heute die Behandlung etwas anders empfohlen: In einem aktuellen Standartwerk der Naturheilverfahren werden folgende Anwendungen aufgeführt:

"Bei höherem Fieber Bettruhe, kalte Waden- und Brustwickel. Bei fehlendem oder geringen Fieber temperaturansteigende Arm- oder Fußbäder; für warme Füße sorgen; Atemübungen; bei Besserung Spaziergänge an frischer Luft."

Zur Steigerung der körpereigenen Abwehr sind Sonnenhutpräparate (Echinacea) in der Apotheke erhältlich. Grundsätzlich sollte der Hausarzt konsultiert werden. Eine echte Prophylaxe ist nur durch eine Grippeschutzimpfung möglich.

Wenn's brennt und juckt ...

... an den Füßen, dann lässt meist der Fußpilz grüßen. Niemand weiß es genau: sind es zehn, zwanzig Millionen oder gar noch mehr Bundesbürger, die vom Fußpilz befallen sind. Wie so oft versuchen Mikroorganismen den Großen das Leben schwer zu machen. Es handelt sich dabei um pflanzenähnliche Kleinstlebewesen, die jedoch viel größer als Viren oder Bakterien sind.

In der warmen Jahreszeit hat der Fußpilz Hochsaison. Er liebt es feucht und warm. In Schwimmbädern und Saunen lauert er bevorzugt auf Opfer. Grade dort, wo man sich säubert, etwa in den Gemeinschaftsduschen, sucht er neuen Hautkontakt. Bevor es juckt, kann man auch hier vorbeugen: Füße und besonders Zehenzwischenräume sorgfältig trocknen und, so oft es geht, Badeschuhe tragen. Falls vorhanden, desinfizierende Fußduschen benutzen. Günstiger ist es, sich ein Pilzmittel (Puder, Spray) zu besorgen, mit dem die Füße nach dem Badbesuch vorbeugend behandelt werden. Schweißfüße sind ein regelrechtres Eldorado für den Fußpilz. Deshalb ist luftiges Schuhwerk empfehlenswert.

Wenn sich Hautveränderungen wie Risse oder Schuppen zwischen den Zehen finden, hat sich der Fußpilz eingenistet. Wie es sich für ein gutes Haustier gehört, ist er sehr anhänglich und muss deshalb lange genug mit einem breit wirksamen Mittel behandelt werden. Die Therapie sollte nach der äußerlich erkennbaren Abheilung noch mindestens zwei Wochen fortgeführt werden. Es ist etwas dran an der alten Bauernregel: " Sind die Füße vom Pilz befreit, ist vorbei die Sommerzeit".

Kein Sport ohne Stretching:

das Credo der Freizeitsportler. Damit der Spaß überwiegt, ist jeder bestrebt, sportbedingte Verletzungen zu vermeiden. Es ist bekannt, dass sich bei regelmäßigem Training die allgemeine körperliche Kondition wesentlich schneller aufbaut als der Trainingszustand von Muskeln, Sehnen und Bändern zunimmt. Dort treten bei Überlastung vorwiegend Verletzungen auf, viel seltener an Gelenken. Eine wichtige Voraussetzung, um dem vorzubeugen, ist ein guter Dehnungszustand der beanspruchten Muskeln.

Das Zauberwort heißt "Stretching". Dies sind Übungen, die das langsame und vorsichtige Dehnen von Muskeln bewirken. Out sind die zackig - ruckartigen Bewegungen, wie wir sie aus früheren Schulsportzeiten kennen. Das Stretching ist eine einfache und effektive Methode um Verletzungen vorzubeugen. Besonders wichtig ist dies vor und nach jedem Training oder Wettkampf. Aber auch an trainingsfreien Tagen sind 15 Minuten Stretching empfehlenswert. Die Dehnung einer Muskelgruppe soll ganz behutsam und langsam erfolgen. Keinesfalls dürfen dabei Schmerzen auftreten - allenfalls ein leichtes Ziehen. Die einzelne Übung soll mindestens 45 Sekunden gehalten werden. Für das Erlernen der Technik steht eine Vielzahl von gut illustrierten Büchern zur Verfügung. Über Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie am besten Ihren Trainer oder Physiotherapeuten.

Wenn die Seele weint ...

dann kann es eine kurzfristige Verstimmung oder Laune sein. Hält der Zustand über längere Zeit an, handelt es sich um eine Depression mit Krankheitswert. Nun ist die Seele ein ausgesprochen kompliziertes und individuell geformtes Gebilde. Die Beschwerden können sehr unterschiedlicher Natur sein und sich körperlich und seelisch äußern. Die häufigsten körperlichen Krankheitszeichen sind: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Schlafstörungen und Kopfschmerzen. Seelische Krankheitszeichen äußern sich als: Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit, Mutlosigkeit, Minderwertigkeitsgefühl, Hang zum Grübeln und Konzentrationsstörungen. Oft fehlt der Elan, man ermüdet schnell und zeigt wenig Interesse an Dingen, die früher Spaß gemacht haben. Manchmal tritt aber auch das Gegenteil ein und man ist oft unruhig, gereizt, angespannt und nervös.

Es ist wichtig zu wissen, dass eine Depression keine Schande ist, sondern eine Erkrankung, die mit einem enormen Leidensdruck einhergehen kann. Das Klischee vom Verrückten in der Klapsmühle gehört der Vergangenheit an. Eine Depression wird unbehandelt nicht besser. Leichte Verstimmungszustände können z.B. gut mit Johanniskrautpräparaten beeinflusst werden. Für schwere Depressionen stehen potente Medikamente und andere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Um eine weinende Seele wieder zum Lachen zu bringen, ist neben der Medizin viel Verständnis und Mitgefühl von Angehörigen, Freunden und Bekannten besonders wichtig.

Es schmeckt auch nett mit weniger Fett !

Allerlei Gaumenfreuden sollen uns in der Advents- und Weihnachtszeit für das oft verdrießliche Wetter entschädigen und in die rechte Stimmung versetzen. Was wäre der Weihnachtsfeiertag ohne den knusprigen Gänsebraten! Doch einen Wermutstropfen hat die Schlemmerei - die Pfunde und die Blutfette. Am bekanntesten ist wohl das Cholesterin. Davon gibt es zwei Sorten. Die gute Sorte - HDL genannt - übt einen schützenden Effekt auf die Blutgefäße des Körpers aus. Die schlechte Sorte - LDL - ist der eigentliche Bösewicht. Das LDL ist hauptsächlich für die Verkalkung der Adern verantwortlich und damit für die Entwicklung der Herz-Kreislaufkrankheiten, wie Schlaganfall und Herzinfarkt.

Will man das persönliche Risiko abschätzen, ist das Verhältnis der beiden Cholesterine HDL und LDL zueinander im Blut entscheidend. Ein hoher Anteil der schlechten Sorte und ein zuwenig der guten, stellt ein gesundheitliches Risiko dar. Das Heimtückische daran ist die Tatsache, dass ungünstige Fette nicht weh tun. Zunächst bemerkt man nichts davon. Meist erst nach Jahrzehnten und beim Zusammentreffen mit anderen Risikofaktoren, wie Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck oder Zuckerkrankheit wird es gefährlich. Was kann man tun ?

Wichtig ist eine abwechslungsreiche und fettreduzierte Kost. Das heißt, der Kampf gegen zu hohe Blutfettspiegel beginnt am Einkaufskorb und in der Küche mit dem bewussten Beachten des Fettgehaltes der Nahrungsmittel. Pflanzliche Fette sollten bevorzugt, tierische reduziert werden. Bedenken sollte man außerdem, dass man vielen Lebensmitteln, wie z.B. Wurst, Käse, Nüssen, Soßen und Dressings den hohen Fettgehalt nicht ansehen kann. Man spricht von "versteckten Fetten". Also: Margarine statt "gute Butter", Sonnenblumenöl statt Schweineschmalz und Kartoffeln statt Pommes frites. Es hilft aber nur eine langfristige Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Kurze "Hau-Ruck-Diäten" schaden mehr als sie nützen. Nun muss aber keiner leben wie ein Asket. Ernährt man sich regelmäßig gesund, so richten ein Stück Stollen am Adventssonntag oder der Gänsebraten am Weihnachtsfeiertag keinen Schaden an.

Ein Gläschen in Ehren ...

Im Jahre 1988 wurden Wissenschaftler darauf aufmerksam, dass in einigen Gebieten Frankreichs, trotz überwiegend fettreicher Kost, die Herzinfarktrate weit niedriger ist als in vergleichbaren mitteleuropäischen Ländern. Dieses Phänomen bezeichnet man als das " französische Paradoxon ". Die Erklärung dafür glaubt man im überdurchschnittlichen Weingenuss der Franzosen zu finden. Inzwischen sind eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien durchgeführt worden, um der Sache auf die Spur zu kommen. Daraus haben sich folgende Erkenntnisse herauskristallisiert:

Der günstige Effekt tritt ein bei mäßigem Alkoholkonsum (d.h. 1 bis 3 Gläser Wein pro Tag). In höheren Mengen zeigt der Alkohol sein garstiges Gesicht - Sucht, Leberzirrhose, höhere Krebsraten. Nicht nur Wein, auch Bier und andere Spirituosen bewirken, vermutlich allein durch den Alkohol, einen Teil des gewünschten Effektes. Ausschließlich im Wein, besonders im Roten, finden sich eine Vielzahl von zusätzlich günstig wirkenden Inhaltsstoffen wie Phenole, Flavanoide, Tannine, außerdem Resveratrol, ein Stoff, der eine Hemmung von Entzündungen und Krebswachstum bewirken soll. Insgesamt werden Blutdruck, Blutfette und Herzinfarktrisiko günstig beeinflusst.

Es sei daran erinnert, dass noch um die Jahrhundertwende Wein auf ärztliches Rezept verabreicht wurde - eine Praxis, die zur Jahrtausendwende leider nicht mehr geübt werden kann. Ein bekannter Forscher drückt seine Überzeugung so aus: "Wein wirkt lebensverlängernd, er ist die Milch des Alters" - ich denke, dies ...sollte keiner verwehren !

Einen über den Durst trinken ...

Viele Senioren trinken zu wenig. Normalerweise wird der Durst über ein Zentrum im Gehirn gesteuert. Außerdem macht ein Austrocknen der Schleimhaut des Rachens durstig. Beide Mechanismen sind als Warnsystem des Körpers bei beginnendem Flüssigkeitsmangel eingerichtet. Es wird vermutet, dass mit zunehmendem Alter die Empfindlichkeit des Regelzentrums im Gehirn geringer wird. Die Folge ist, das Durstgefühl lässt nach, es wird nur unzureichend getrunken und es kommt zum Flüssigkeitsmangel im Körper. Dies bewirkt eine Vielzahl von gesundheitlichen Störungen. Das Blut dickt ein, die Durchblutung wird schlechter, und es kann zu Muskelschwäche, Wadenkrämpfen, Müdigkeit bis hin zu Verwirrtheitszuständen kommen. Die Versorgung der Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen lässt nach. Deshalb ist ausreichendes Trinken wichtig. Doch was heißt ausreichend? Ein junger Mensch sollte mindestens 2000 ml, ein älterer Mensch über 65 Jahre 1800 ml Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. Davon sind etwa 600 ml in fester Nahrung enthalten. Wichtig ist auch die Wahl des Getränkes. Empfehlenswert sind Tee und salzarmes Mineralwasser in 5 Portionen zu 300 bis 400 ml über den Tag verteilt.

Und dann - machen sie den Schnelltest: Heben Sie eine Hautfalte auf dem Handrücken leicht an. Nach dem Loslassen sollte sie innerhalb von 1 - 2 Sekunden verstreichen. Dauert dies länger, leidet der Körper unter Flüssigkeitsmangel. Deshalb täglich daran denken: Einen über den Durst trinken, möglichst mehrmals am Tag.

Ich bin der Schoko-Men

Ob M & M's, Lila Pause oder Ritter Sport, Schokolade wird gern gegessen, oft mit einem etwas schlechten Gewissen. Gute Nachricht deshalb für alle Naschkatzen und Süßhähne. Jetzt kann jeder ohne Reue beherzt in Jahresendschokoladenhohlkörper beißen. So ähnlich jedenfalls lautet eine Information vom europäischen Kardiologenkongress 2001.

Untersuchungen haben ergeben, dass Schokolade sogenannte Polyphenole enthält. An Freiwilligen konnte gezeigt werden, dass diese Kakaoinhaltsstoffe günstige Effekte auf Herzkranzgefäße und eine leichte Blutverdünnung bewirken. Es resultiert ähnlich wie beim Rotwein eine Schutzwirkung für das Herz. Andererseits enthalte Schokolade etwa 30 % Fett, vorwiegend aber Stearinsäure, die kaum das Cholesterin im Körper beeinflusse - so die Mediziner.

Die Zutaten für die Schokolade gewinnt man aus den Bohnen des Kakaobaumes, der heute vorwiegend in Afrika kultiviert wird. Nach Europa kam die Schokolade im 16.
Jahrhundert durch die Spanier, die sie während ihrer Eroberungszüge bei den Azteken schätzen gelernt hatten. Wegen ihres relativ hohen Energiegehaltes sollte man sich keine Exzesse leisten. Aber, so die Herzexperten, beruhigen Sie Ihr schlechtes Gewissen und genießen Sie in Maßen Schokolade!

Spurenelemente - wie das Salz in der Suppe

Bei ausgewogener Ernährung tritt im menschlichen Körper kein Mangel an Vitaminen, aber an bestimmten Spurenelementen auf. Obwohl Spurenelemente nur in
geringsten Mengen (Mikro-bis Milligrammbereich) benötigt werden, ist ihr Vorhandensein im Organismus unentbehrlich. Am bekanntesten ist die unzureichende Versorgung mit Jod. Sachsen zählt zu den Jodmangelgebieten Deutschlands. Es treten Störungen in der Tätigkeit und im Wachstum der Schilddrüse auf (Kropf). Außer bei bekannter Schilddrüsenüberfunktion wird deshalb die Verwendung von jodiertem Speisesalz empfohlen.

In jüngster Zeit ist das wissenschaftliche Interesse vor allem auf die Spurenelemente Zink und Selen gerichtet. Beide erfüllen wichtige Funktionen in den Enzymen des
Körpers und im Immunsystem und beide werden durch die Nahrung nur sehr unzureichend zugeführt. Ein Zinkmangel begünstigt Infektionen und es kann zu Wundheilungsstörungen, Haarausfall, brüchigen Fingernägeln und Konzentrationstörungen kommen. Amerikanische Forscher fanden heraus, daß eine ausreichende Zinkzufuhr die Dauer von Erkältungskrankheiten verkürzt. Der durchschnittliche Tagesbedarf eines Erwachsenen an Zink beträgt 15 Milligramm - die Aufnahme nur 4 Milligramm. Das Spurenelement Selen ist in der Lage krebserzeugende Stoffe zu inaktivieren. Es wirkt deshalb vorbeugend gegenüber Krebserkrankungen oder beieinflusst eine aufgetretene Erkrankung positiv. Verschiedene Empfehlungen gehen für den Erwachsenen von einer täglich erforderlichen Selenzufuhr von 200 Mikrogramm aus. Die tatsächliche Aufnahme beträgt etwa 15 Mikrogramm pro Tag.

Die ausreichende Versorgung des Körpers mit Zink und Selen ist nur durch die zusätzliche Einnahme möglich. Nur so gelangt das "Salz in die Suppe".

Ein Schritt vorwärts, zwei zurück

Das oft die Politik charakterisierende Prinzip spielt sich leider auch im menschlichen Körper ab – bei der sogenannten „Reflux – krankheit“. Wird etwas gegessen oder
getrunken gelangt die im Mund zerkleinerte Nahrung durch Schlucken in die Speiseröhre und wird dort durch Muskelkontraktionen weiter bis in den Magen befördert. Danach verschließt ein Ringmuskel den Mageneingang wieder. Normalerweise verhütet dieses Verschlussventil ein Aufsteigen von saurem Magensaft in die Speiseröhre – eine wichtige Schutzfunktion.

Kommt es nun durch Schwäche des Schließmuskels, durch zuviel Magensäure oder andere Faktoren zu einem Zurückfließen von Mageninhalt in die Speiseröhre (Reflux), bemerkt man das als saures Aufstoßen , Sodbrennen oder Druckgefühl hinter dem Brustbein. Übergewicht, reichhaltige Mahlzeiten, Nikotin- und Alkoholmissbrauch,
zuviel Kaffee und Süßigkeiten und bestimmte Medikamente können begünstigend wirken.

Das Gefährliche daran ist, dass sich die Schleimhaut der Speiseröhre entzündet und langfristig stark geschädigt werden kann – ein Risikofaktor für die Entstehung von Speiseröhrenkrebs. Auch die Atemwege können so in Mitleidenschaft gezogen werden (Bronchitis).

Bestehen die beschriebenen Beschwerden, bringt eine Magenspiegelung (Gastroskopie), eine schnell und sicher durchzuführende Untersuchungsmethode, Gewissheit. Liegt eine Schädigung vor, sind sehr gut wirksame und verträgliche Medikamente, die die Bildung der Magensäure reduzieren, verfügbar. Zusätzlich sollte man versuchen, die oben aufgeführten Einflussfaktoren zu reduzieren. Außerdem wird empfohlen, das Kopfende des Bettes durch eine Unterlage unter die Bettpfosten um 10 cm zu erhöhen. Neueste Studien haben einen günstigen Einfluss von Kaugummikauen nach dem Essen festgestellt (Spüleffekt durch geschluckten Speichel).

Beherzigt man diese Hinweise kann man sagen: „ Die Nahrung in ihrem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf“. Auch in Anlehnung an einen Spruch aus der Politik.

Intensiv ? – occlusiv !

„Einreibungen erfreuen sich ob ihrer einfachen Handhabbarkeit großer Beliebtheit. Insbesondere Beschwerden an Muskeln, Sehnen und Gelenken versucht man damit zu bessern. In der Apotheke kann eine Lotion, Creme oder ein Gel erworben werden. Die Inhaltsstoffe wirken schmerzlindernd und antientzündlich (z.B. Salicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac), wärmend und durchblutungsfördernd (z.B. Nicotinsäure, Campher, Capsicain) oder blutverdünnend (z.B. Heparin, Hirudin). Die Wirkung des Mittels sollte dem gewünschten Effekt entsprechen. Es macht z.B. keinen Sinn eine wärmende, durchblutungsfördernde Salbe auf ein entzündetes Gelenk zu bringen. Hier sind ein Eispack und ein antientzündliches Gel angezeigt. Grundsätzlich ist die Wirksamkeit von Einreibungen umstritten. Man reibt ein, in der Hoffnung, dass der Inhaltsstoff durch die Haut tief in die schmerzhafte Region gelangt. Nun hat die Natur die Haut aber als hocheffektive Schutzschicht konstruiert, die ein Eindringen von fremden Stoffen verhindern soll. Hier hilft ein kleiner Trick. Die Wirkung jeder Einreibung lässt sich um das 6 – 8-fache !!! steigern, wenn ein sogenannter „Occlusiv-Verband“ verwendet wird. So wird er angelegt:
  • die Einreibung dick auf das gewünschte Hautareal auftragen,
  • eine dünne Folie (z.B. „Frühstücksbeutel) darüber legen,
  • fixierender Verband mit Mullbinde – fertig
Der Occlusiv-Verband kann 1-2 Tage belassen und dann bei Bedarf gewechselt werden. Also, wenn intensiv – dann occlusiv !

Wenn Pneumokokken frohlocken

dann hat man ein ernstes gesundheitliches Problem. Pneumokokken sind die häufigsten Erreger von schweren, lebensbedrohlichen Lungenentzündungen. Jährlich gibt es etwa 300 000 Neuerkrankungen in Deutschland. Wie so oft, so ist auch hier Vorbeugen besser als Heilen. Gegen den Erreger steht ein gut verträglicher und wirksamer Impfstoff zur Verfügung. Trotz der sehr empfehlenswerten Vorbeugung ist diese Schutzimpfung in der Praxis noch ein Stiefkind. Nur etwa sechs Prozent derjenigen, die sich schützen sollten, haben dies bisher getan. Wer sollte sich impfen lassen ?
  • Personen ab dem 60. Lebensjahr
  • Personen mit chronischen Grundkrankheiten (z.B. Asthma, chron. Bronchitis, Diabetes, Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nierenerkrankungen)
  • Personen mit Immunschwäche (z.B. AIDS, Alkoholiker, Blutkrankheiten)
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für den genannten Personenkreis die Kosten. Die Schutzimpfung gegen Pneumokokken muss nur aller 6 Jahre wiederholt werden und kann am gleichen Tag mit der "Grippespritze" verabreicht werden. Fragen Sie Ihren Hausarzt nach der Impfung, damit Pneumokokken nicht frohlocken!

Radel-Tips

Es ist schön, dass sich das Fahrradfahren als Freizeitbeschäftigung zunehmender Beliebtheit erfreut. Wer nur mühsam voran kommt und nach kurzer Strecke wie gerädert von seinem Drahtesel steigt, sollte einmal seine Sitzposition auf dem Rad überprüfen. Man schätzt, dass 70% aller Biker ihr Rad falsch eingestellt haben! So wird einerseits Kraft verschenkt, andererseits ist dies oft die Ursache für Schmerzen im Nacken, im Rücken, den Hand- und Kniegelenken.

Was ist zu tun?
  • Schritt 1: Ermitteln der Sattelhöhe: Viele sitzen viel zu tief auf ihrem Rad. Faustregel: Fuß auf die untere Pedalposition stellen, dabei ist das Bein nur ganz leicht gebeugt; steht die Ferse auf dem Pedal, soll das Bein durchgestreckt sein.
  • Schritt 2: Ermitteln der Sattelposition nach vorn/hinten: Sicher die schwierigste Aufgabe, aber wichtig. Man sitzt auf dem Rad, bringt die Tretkurbeln in die waagerechte Position. Eine Hilfsperson fällt nun mithilfe einer Schnur von der Kniescheibe des vorderen Beines das Lot. Dieses soll genau durch die vordere Pedalachse verlaufen. Liegt es davor, ist dies oft für Kniegelenkprobleme verantwortlich. Abhilfe: Sattel nach hinten verschieben; nach hinten gekröpfte Sattelstütze verwenden. Zuletzt soll der Sattel mithilfe einer Wasserwaage genau waagerecht ausgerichtet werden.
  • Schritt 3: Lenker – Vorbauposition: Die Sitzposition ist stark vom Trainingszustand des Fahrers abhängig. Oft treten Nacken – und Rückenprobleme auf, wenn man zu sehr gestreckt auf dem Rad sitzt (Rennfahrerposition). Abhilfe: kürzeren, möglichst verstellbaren Vorbau montieren. So lässt sich die Lenkerposition schnell verändern und wahlweise eine gemütlich - aufrechtere oder mehr gestreckt - sportliche Position finden.
  • Schritt 4: Positionierung der Hände: Gegen schmerzende Handgelenke hilft ein häufiger Wechsel der Griffposition (Velolenker, Barends, Rennlenker).